Zahlreiche Menschen aus aller Welt kommen täglich ins Münster - um es zu besichtigen, zu beten, um einige ruhige Minuten in Stille zu verweilen oder schlichtweg aus Neugier. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind die Bedürfnisse beim Eintreten ins Münster. Dabei sollen die Besucherinnen und Besucher eine Möglichkeit haben, empfangen zu werden, Ansprechpartner für Fragen zu finden oder Kurzinformationen zur Kathedrale zu erhalten. Auch wenn Bedarf nach einem Gespräch über Lebens- oder Glaubensfragen besteht, sollen konkrete Ansprechpartner genannt werden.
Dass dies möglich ist, dafür trägt ein Team von Studierenden der Kunstgeschichte und der Theologie Sorge und Verantwortung. Von Ostern bis November sechs Stunden täglich ist der Präsenzdienst im Einsatz, über die Winterzeit montags und samstags - sei es an der Infotheke im Eingangsbereich des Hauptportals, beim Eingang zum Chorumgang oder sei in der Weite des Kirchenraums.
Dabei ist mitunter viel Fingerspitzengefühl angesagt, wenn z.B. der Geräuschpegel im Münster anschwillt, wenn dem Gottesdienstraum unangemessenes Verhalten entgegengebracht wird oder bewusst gemacht werden muss, dass gerade die Mittagsbesinnung ist. Hier gilt es den Besucherinnen und Besuchern, wenn es sein muss auch in verschiedenen Sprachen, zu verdeutlichen, dass das Münster als christliche Kirche ein Raum Gottes und ein Raum der Menschen ist, der seine besondere Würde hat.

